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Wie du deine Website DSGVO konform gestaltest!

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Wordpress

Ist deine Website DSGVO konform? Hast du schon den ersten Teil gelesen? Dann hole das unbedingt hier nach: Die DSGVO, was du unbedingt umsetzen solltest!  1

Du hast eine Website und möchtest diese DSGVO konform gestalten? Du bist dir nicht sicher was alles umgesetzt werden sollte?

Hier bekommst du 10 Punkte, die du beachten und umsetzen solltest. Diese Punkte gelten für dich auch als Privatperson, wenn du eine Website betreibst.

10 DSGVO-Punkte, die für deine Website unbedingt umgesetzt werden sollten? 

1. Die Datenschutzerklärung

Die Anforderungen an die Datenschutzerklärung wurden mit der DSGVO deutlich verschärft. Achte darauf das du eine besitzt und diese auch mit einem Klick erreichbar ist. Diese solltest du unbedingt neu prüfen und auf den Stand der DSGVO bringen.

WICHTIG!: Die Datenschutzerklärung muss von jeder Seite mit einem Klick erreichbar sein und sollte den Namen Datenschutzerklärung tragen.

TIPP!: Drei Seiten, die du zur Erstellung der Datenschutzerklärung nutzen kannst.

2. Das Impressum

Es gibt noch keine direkten Änderungen dazu. Doch überprüfe zur Sicherheit auch dein Impressum nochmal. Auch das Impressum sollte vorhanden sein und mit einem Klick erreichbar sein. Informiere dich darüber, was in deinem Fall in einem Impressum vorhanden sein muss. 

WICHTIG!: Auch hier gilt. Der Link muss von jeder Seite mit einem Klick erreichbar sein und sollte als Impressum erkennbar sein.

TIPP!: Ein link bei dem du dir ein Impressum erstellen kannst.

3. Die Cookies

Fast oder eigentlich jede Website benutzt Cookies. Es sollte ein Hinweis dazu, als eingeblendeter Balken im oberen oder unteren Bereich vorhanden sein. In vielen Fällen reicht ein reiner Hinweis nicht mehr aus. Du solltest dem User eine OptIn Lösung anbieten. Dieser Cookie-Hinweis sollte auch einen Link zu deiner Datenschutzerklärung und weiteren Informationen enthalten.

Alle Websites die Tracking oder Marketing Cookies benutzen müssen eine Einwilligung (OptIn) des Users erhalten. (EuGH Urteil Infos)

Ein Plugin das ich aktuell für WordPress benutze nennt sich „Cookie Notice

4. SSL Verschlüsselung

Mit der DSGVO wird auch die SSL Verschlüsselung Pflicht. Diese bekommst du relativ einfach bei deinem Webspace Anbieter. Die Verschlüsselung ermöglicht eine sichere Verbindung zwischen dem User und deiner Website. Diese ist besonders wichtig und unbedingt nötig bei Shops, Kontaktformularen oder auch Login´s.

Bonus!: Google findet https:// Webseiten auch besser. Also ist das ganze auch noch gut für dein Ranking.

5. Das Kontaktformular

Unter dem Kontaktformular sollten alle Informationen darüber enthalten sein, was mit den Daten passiert und zu welchem Zweck diese erhoben werden. Das ganze sollte mit einem Kästchen, das vor dem Absenden des Formulars angehakt werden muss und ein Link zu Datenschutzerklärung  enthält, versehen werden. Dieser Kasten darf nicht vorausgefüllt sein.

6. Der AV-Vertrag (Auftragsverarbeitungsvertrag)

Der AV-Vertrag muss von jedem Unternehmen und selbstständigen das personenbezogene Daten, im Auftrag, verarbeitet abgeschlossen werden. In diesem Vertrag wird geregelt was und zu welchem Zweck die Daten erhoben und bearbeitet werden.

Solche Verträge sollten mit z.B. deinem Hoster, Google Analytics, deinem Newsletter Anbieter und allen anderen Drittanbieter die persönliche Daten verarbeiten abgeschlossen werden.

7. Share und Like Button

Share oder Like-Button auf den Websites waren Datenschützern schon immer ein Dorn im Auge. Der Grund ist recht Simpel. Diese Buttons versenden ohne Zustimmung des Nutzers Daten an die jeweiligen Netzwerke.

Das ist natürlich nicht erlaubt und selbst mit einem Hinweis in der Datenschutzerklärung nicht zu erklären und damit nicht relevant.

TIPP!: Verzichtet lieber auf solche share und like Buttons. Reine Verlinkungen zu deinen Netzwerken sind weiterhin erlaubt.

9. Analytic-Tools

Im Prinzip betrifft dies alle Analytic-Tools und nicht nur Google. Doch Google Analytics ist wohl das meist eingesetzte Tool. Was bei diesen Tools immer wichtig ist, sind folgende Punkte:

  • Hinweis des jeweiligen Analyse-Tool in deiner Datenschutzerklärung
  • Anonymisiere die IP-Adressen

10. Newsletter Tools

Wenn du Newsletter Tools einsetzt, musst du folgende Punkte unbedingt beachten:

  • Es sollte ein zweistufiges Verfahren für die Eintragung in den Newsletter vorhanden sein. Also eine Opt-In Kästchen. Ein Opt-Out ist grundsätzlich nicht ausreichend.
  • Laut DSGVO ist es verboten sogenannte Geschenke mit der Eintragung in einen Newsletter zu koppeln. (OLG Frankfurt Info)
  • Das Austragen aus einem Newsletter muss in jedem Newsletter denn du versendest möglich sein und mit einem Klick erreichbar sein.

Achtung!: Solltet ihr den ersten Teil dieses Beitrags noch nicht gelesen haben, dann holt dies unbedingt nach. Auch hier gibt es noch prinzipielle wichtige Informationen zu diesem Thema. Die DSGVO, was du unbedingt umsetzen solltest!  1

Wenn du Wissen willst wie du deine Daten in deinem Netzwerk DSGVO konform sichern kannst ist der Dritte Teil für dich interessant. 

Anmerkung!: Alle diese Punkte ersetzen keine Rechtsberatung. Gerade bei größeren Projekten oder Shops solltet ihr die fachliche Beratung eines Anwalts in Anspruch nehmen. Ich bin kein Anwalt.

Bleib Kreativ

Dannys

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Veröffentlicht von

Ich bin Dannys. Ich erstelle und betreue Websites auf WordPress Basis. Arbeite in den Bereichen SEO, Online Marketing und Social Media. Ich Liebe Struktur, Zahlen und die Optimierung.

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