Google die Datenkrake!

Google ist eine große Datenkrake mit wirklich mächtigen Features.

Google die Datenkrake!

Wer Google oder dessen Features nutzt, macht das nicht ganz Gratis. Du bezahlst mit deinen Daten.

Was gehört denn alles zu Google?

  • Google Suchmaschine (Textsuche, Bildersuche, Google Shooping und Google Books)
  • Google Maps und Earth – Karten und Navigation
  • Google News – Nachrichten
  • YouTube – Videos
  • Gmail (GoogleMail) – E-Mail
  • Google Sites – Websites
  • Blogger – Blogseiten
  • Hangout – Messenger
  • Google Übersetzer
  • Google Drive (Cloud, Docs, Tabellen und Präsentationen)
  • Chrome OS und Android – Betriebssysteme
  • Chrome – Webrowser
  • Snapseed – Bildbearbeitungs App 
  • Panoramio – Fotodienst
  • Feedburner – RSS Reader
  • usw.

Dazu kommen viele einzelne weitere Dienste wie z.B. Kalender, Analytics, Play, Adsense, AdWords, Search Console, Business usw.

Hardware wie Chromecast, Nexus, Chromebook usw.

Also reichlich Potenzial um Daten auf der ganzen Welt zu sammeln. Aber auch reichlich Potenzial für dich, um Dienste kostenlos zu nutzen.

Google Datenkrake

Warum und wie werden die Daten gesammelt?

Bei einer Suchanfrage bekommt Google die IP-Adresse, die Browserversion, das Betriebssystem und Datum sowie Uhrzeit von deinem Rechner.

Euren Namen kennt Google nicht. Es sei denn, ihr loggt euch mit euren Google-Account ein. An deinem Namen ist Google allerdings auch gar nicht interessiert.

Google möchte möglichst benutzerfreundlich sein – und es den Usern einfach machen. Mit jeder Suche kann, die Google herausfinden, für welches Thema du dich interessiert und die Suchergebnisse so an den dich anpassen.

Noch wichtiger für Google: Mit jedem Suchergebnis werden Anzeigen eingeblendet, die zum Suchbegriff passen. Damit verdient Google sein Geld.

Um den Service und die Werbung gezielter auszurichten sammelt Google Unmengen von Daten. Die Interessen sind für jedes Geschäft wichtig. Auch für deines.

Was kann ich dagegen machen? 

  1. Nutze keine Google Produkte. (Das ist eine echte Herausforderung)
  2. Pass einfach auf, was du ins Netz stellst. (Sollte man immer und prinzipiell machen)
  3. Verschleiert deine IP (Kann zu langsamerer Verbindung führen)
  4. Logge dich nur ein, wenn es sein muss.

Macht Dich aber bitte nicht verrückt. Google hat eher keine Interesse an deinem Privatleben. Du bist, wenn überhaupt nur eine Nummer.

Google will euch etwas verkaufen. Werbung gezielter auf eure persönliches verlangen zuschneiden.

Ich will aber wissen was Google über mich weiß!

Dazu kannst du verschiedene Google-Seiten nutzen:

  1. Webprotokoll (Zeigt alle Suchanfragen eines Users an, egal ob nach Webseiten, Videos oder Bildern. Du kannst prüfen, wann du nach welchen Stichworten gesucht hast – und Ergebnisse aus der Liste löschen. Das geht nur, wenn man das Webprotokoll aktiviert hat – wenn nicht, speichert Google auch nichts.)
  2. Google-Dashboard (Wer ein Google-Konto besitzt, sollte einen Blick in das Google-Dashboard werfen. Auf der Seite zeigt Google, was er über dich weiß: Welche Dienste nutzt du und was machst du. Dort steht zum Beispiel, welche Apps man zuletzt bei Android installiert hat (und wie viele), welche Android-Geräte du verwendest, was du zuletzt bei Google+ geschrieben hast, wie viele Kontakte du besitzt, wen du am häufigsten kontaktiert hast und wie viele Mails in deinem Google-Postfach liegen.)

Fazit: Google versucht transparent mit seinem Vorhaben umzugehen. Auch alle anderen Dienste sammeln fleißig eure Daten.

TIPP!: Achtet darauf, was ihr ins Internet stellt. Egal ob mit eurem Smartphone, Laptop, Tablett oder dem PC. Alles wird gesammelt. 

Persönliche Meinung:

Für mich ist Google ein wichtiges Instrument im Internet. Sei es beim E-Mail Versand, beim Suchen über Google, mit Android und meinem Smartphone, Analyse zu Websites oder beim Schreiben mit Drive. Die Liste ist lang.

Warum sollte ich das nicht nutzen? Natürlich bezahle ich dafür mit meinen Daten.

Was hältst du von Google und seiner Datenflut?

Bleibt Kreativ

Dannys

2 Kommentare zu „Google die Datenkrake!“

  1. Google anonymisiert die Daten nicht so, wie versprochen. Auf Webseiten von bekannten Computermagazinen kann man sich ansehen, dass Google eben auch Positionsdaten, ganze Telefonbücher, SMS, Emails etc. runter lädt. Die anonymisierten Daten kann man trotzdem einem gezielten Gerät zuordnen. Google hält sein Versprechen nicht und hat sich in letzter Zeit zu einer Spionage Firma entwickelt. Sucheinträge bei der Google Suchmaschine zu verwenden um das Produkt zu verbessern ist ja ok, aber Smartphone Inhalte runter zu laden, verstösst eindeutig gegen die Grundrechte! Apple hat eine Gesichtserkennungssoftware, Fingerabdruckscanner und sogar einen Irisscanner. Das sind biometrische Daten. Diese sollte man keinenfalls preisgeben! Niemals! Die AGB von Google ist ein schlechter Witz. Es wird überhaupt nichts erklärt, die Aussage darin ist gleich 0! Kurz: Diese Firmen ernähren sich von unseren Daten und von unserer Privatssphäre, welche praktisch in jedem westlichen Land unter den Grundrechten geregelt ist. Ich kaufe auch nicht ein Auto und am Abend kommt ein Mitarbeiter dieser Autofirma mit einem Zweitschlüssel und fährt mit meinem Auto rum. Die Politik wäre gut beraten, diesen Firmen endlich einmal einen Riegel zu schieben, es ist unsere Privatsphäre und gekaufte Telefone sind unser Eigentum und nicht das von Google, Apple und Co..

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